KOLLEGIUM KALKSBURG
«EWIG SCHOD DRUM» - ARTventige Weisen

DO, 13. Dezember 2018, 20:00
KulturHausKeller Straden

Die drei im besten Sinne des Wortes dilettierenden KapellmeisterDie drei Herren des Kollegium Kalksburg interpretieren gebenedeites Liedgut im Geiste Heinz Conrads und gelten damit wahlweise als Dadaisten oder als Dekonstruktivisten des Wienerlieds. Bei Ihrem kurzen aber intensiven Aufenthalt im Kurhaus Semmering benutzen die drei im besten Sinne des Wortes dilettierenden Kapellmeister das traditionelle Wienerlied als musikalische Ausgangsbasis und mischen eigene, brutal morbide Texte zwischen betörend schön schwebende Klänge. Vom Jazz bleibt nur der Atem, und die nötige Dosis Soul haben sie auch im Blut, Urwiener Soul, versteht sich. Und das seit mittlerweile 20 Jahren. Wer so inbrünstig den Tod besingt, muss das Leben doch sehr lieben!
Sie sind Fanatiker des Ausdrucks, große Entdecker im Reiche des Erhabenen, auch des Hässlichen und Grässlichen, noch größere Entdecker im Effekte, in der Kunst der Schauläden. Allesamt Talente weit über ihr Genie hinaus. Virtuosen durch und durch! Geborne Feinde der Logik und der geraden Linie, begehrlich nach dem Fremden, dem Exotischen, dem Ungeheuren. Begehrlich nach allen Opiaten der Sinne und des Verstandes. Im Ganzen eine verwegen wagende, prachtvoll gewaltsame, hochfliegende und hoch emporreißende Art Künstler, welche dem neuen Jahrtausend den Begriff Künstler erst zu lehren haben wird ... aber krank!
Ganz heimlich und im Stillen wurde die neue CD ewig schod drum irgendwo am Nil und Umgebung ausgesetzt und wartet auf ihre Entdeckung. Es ist ja schon wieder etliche Jahrln her, dass das umtriebige Kollegium sich aus der allgemeinen  Depression erhoben, und diesen, ja man kann es durchaus sagen, fröhlichen Tonträger, wie aus dem Nichts zur allgemeinen Erheiterung erschaffen hat. Es wäre ja wirklich ewig schod drum:
Heinz Ditsch - Akkordeon, Singende Säge, Stimme
Paul Skrepek - Kontragitarre, Perkussion, Stimme
W.V.Wizlsperger - Stimme, Euphonium, Kamm

Zur Formel

(AAA = Aktionismus, Anarchie, Alkoholismus) lässt sich folgende Exponentialfunktion hinzufügen: f(x) = KKx. Für die Basis steht KK = Kollegium Kalksburg.

"«Die Kollegen aus Kalksburg» (© Hans Kratky) wollen uns glauben machen als stünde ihr letztes Glaserl auf der Resopaltischplatte. Mit «Ewig schod drum» gaukeln sie uns ihren Abgang vor. Noch einmal spielen sie alle ihre Trümpfe aus und sammeln Stich um Stich. Aber schon das Präludium «Eascht wau ma hi san» lässt auf einen Rücktritt vom Abtritt vermuten. Die Zutaten für ihren Wienerlied-Jazz-Blues-Rap-Punk sind seit inzwischen 22 Jahren «Imma des Söwe»: Akkordeon, Kontragitarre, Singende Säge, Euphonium, geblasener Kamm und extraordinäre Textdichtkunst – «Ginbummmusik» im Öl! Die Kollegen sprechen diesmal nicht nur wie ihnen der Schnabel gewachsen ist, sie radebrechen auch in fremden Zungen, in verhatschtem «Fransösisch» oder «Gaga-Inglisch». Die «Gerda» ist wieder mit von der Partie, weiters zieht der «Hausvaschdaund» ein in Zimmer, Kuchl, Kabinett und für die Sparvereine gehts «im Oasch von da Raika in d'Hö». Literarmusikalischer Nonsens auf höchstem Niveau. Abgang abgesagt! Die besten Gstanzl-Drucker zwischen Neusiedler- und Bodensee lassen uns «ned augland»!" (Mario Lang, Augustin, Nr. 454)

"Den morbiden Schmäh haben sie drauf, die Herren Ditsch, Skrepek und Wizlsperger. Jetzt erscheint das Trio auf dem von Christoph Prisching gestalteten Cover von «ewig schod drum» als gemalte Totenschädel, allerdings bekleidet und mit seinen üblichen Kopfbedeckungen. Dabei sind die drei 1963er-Jahrgänge so alt noch nicht, und bei ihrem Auftritt beim «Musikalischen Adventkalender 2017» im Wiener Schutzhaus am Heuberg erfreuten sie sich scheinbar guter Gesundheit. Kokettieren tut das Kollegium Kalksburg (KK) aber nicht nur mit dem Alter, sondern auch mit der Qualität seines neuen Albums. Es sei gar nicht so besonders gut geworden, weshalb sie nur ein paar Stücke davon spielen und von einem Kauf eher abraten würden. Das ist launiger KK-Schmäh, das Album ist sogar ausgesprochen gut geworden." (Stefan Koroschetz im skug, 02/2018)

CD-Cover: Christoph Prisching →
Fotos © Aichholz →
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Abendkasse: € 17,--
Abendkasse: € 14,--*
(für straden-aktive-Förderer 2018, CLUB-Ö1-, RB-CLUB- & spark7-Mitglieder, LAUT!-Card- und ACard-Inhaber, Jugendliche unter 18 Jahre, Studenten, Präsenzdiener und Schüler an der Abendkassa gegen Vorlage eines gültigen Ausweises)
Vorverkauf: € 13,--**
(gegen Einzahlung auf das RAIBA-Konto, AT17 3843 6000 0001 3672, RZSTAT2G436 oder auf das SPARKASSEN-Konto, AT92 2081 5077 0010 0204, STSPAT2GXXX). Einzahlschein = Eintrittskarte!
***) Freier Eintritt mit dem KulturPASS von «Hunger auf Kunst und Kultur»!

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